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Staat Wallis Jahresrechnung 2025: Überschuss

Staat Wallis Jahresrechnung 2025: Überschuss

Am Donnerstag, 2. April 2026, legte der Staat Wallis die Rechnung für das Jahr 2025 vor. Mit einem Ertragsüberschuss von 3,9 Millionen Franken weist diese ein sehr erfreuliches Ergebnis aus.

Der Jahresabschluss 2025 mit Erfolgs- und Finanzierungsrechnung weist einen Ertragsüberschuss aus, erzielt in einem unsicheren wirtschaftlichen und geopolitischen Kontext. Er geht auf Einnahmen zurück, die über den Budgeterwartungen lagen, im Vergleich zur letzten Rechnung jedoch insgesamt stabil blieben, sowie auf nicht ausgeschöpfte Mittel in vielen Bereichen. Die Erfolgsrechnung weist einen Ertragsüberschuss von 3,9 Millionen Franken aus, während der Finanzierungsüberschuss 6,4 Millionen Franken beträgt. Trotz der Katastrophenhilfe und der Instandsetzungsmassnahmen im Zusammenhang mit dem Bergsturz in Blatten und den Unwettern vom Sommer 2024 bleibt das Geschäftsjahr 2025 positiv.

Der ZMLP hat wie die gesamte Walliser Bevölkerung Anlass zur Freude über das gute Ergebnis der Rechnung 2025 des Staates Wallis, in der insbesondere die Steuereinnahmen um 106,3 Millionen Franken über den budgetierten Zahlen liegen. Dank des hervorragenden Ergebnisses müssen auch der Fonds zum Ausgleich von Einnahmenschwankungen und die finanzpolitischen Reserven zur Einhaltung der Ausgaben- und Schuldenbremse nicht beansprucht werden. Zudem ermöglicht dieses gute Ergebnis wohlgemerkt die vollständige Wiederaufnahme der Zuweisungen an die Fonds (Ausgleich der Einnahmenschwankungen, grosse Infrastrukturprojekte des 20. Jahrhunderts und finanzpolitische Reserve), die im Rahmen des Budgets 2025 ausgesetzt worden waren.

Wieder einmal liegt die Rechnung des Staates Wallis deutlich über den vom Grossen Rat budgetierten und genehmigten Zahlen. Diese Situation wiederholt sich seit einigen Jahren. Der ZMLP hat in seinen Gesprächen mit dem Staatsrat wiederholt betont, dass diese übermässig vorsichtigen und nicht realitätsnahen Budgetschätzungen die Debatten erschweren und den Grossen Rat dazu veranlassen, Massnahmen zu ergreifen, die sich letztendlich als unnötig erweisen.

Angesichts des starken Bevölkerungswachstums in unserem Kanton in den letzten zehn Jahren, das sich auch in Zukunft fortsetzen wird, bedauert der ZMLP diese wenig optimistische Vorgehensweise.
Bereits 2024 hatte er darauf hingewiesen, dass die kommenden Geschäftsjahre mit Sicherheit positiv ausfallen würden.

Der ZMLP möchte noch einmal die Schwierigkeiten betonen, mit denen das Personal der Kantonsverwaltung, das zunehmend unter Druck steht, zu kämpfen hat. Die Verwaltungsdienste, die am stärksten von Arbeitsrückständen oder Verzögerungen bei der Bearbeitung von Akten betroffen sind, müssen unbedingt zusätzliche Personalressourcen erhalten. In den Debatten zum Budget 2026 wurden 21 neue VZÄ ohne triftigen Grund und unter Missachtung des tatsächlichen Bedarfs gestrichen. In Anbetracht der finanziellen Lage des Kantons ist es nun unerlässlich, dass der Grosse Rat die Einstellung neuer Mitarbeitender genehmigt, um den Bedürfnissen der Walliser Bevölkerung wirksam gerecht zu werden.

Im Übrigen beschäftigt sich der ZMLP bereits mit dem Budget für 2027. Er wird darauf achten, dass zusätzliche VZÄ eingeplant werden und die neue Regel zur Berechnung des Teuerungsausgleichs zur Anwendung kommt, da der LIK nicht mehr zum Jahresende, sondern per Ende März berücksichtigt wird.

Pressemitteilung des Staates Wallis

 

 

 

argent

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