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Generalversammlung WVBU

Generalversammlung WVBU

Am Donnerstag, den 10. September 2026, fand in Anwesenheit von rund fünfzig Mitgliedern die ordentliche Generalversammlung des Walliser Verbandes für beruflichen Unterricht (WVBU) an der EPCA in Sitten statt.

Der WVBU vereint über 400 Berufsschullehrkräfte  sowie weitere Personen, die in diesem Bereich tätig sind. Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Vertretung der beruflichen Interessen der Mitglieder, die Pflege guter Beziehungen zu den kantonalen Behörden und den Schulleitungen, die Förderung der Berufsausbildung von Lernenden sowie die Unterstützung bei der Veröffentlichung von Werken im Zusammenhang mit dem Unterricht und der schulischen und beruflichen Information.

Die Mitglieder stimmten an dieser Versammlung dem Tätigkeitsbericht, der Jahresrechnung 2025–2026 sowie dem Budget 2026–2027 des Verbandes zu. Im vergangenen Jahr hat sich der WVBU insbesondere mit Überlegungen zu den Entwürfen der neuen Schulgesetze, zur Vergütung von Nachhilfestunden sowie zum Ausbau seines nationalen Netzwerkes befasst.

Getreu der inzwischen fest etablierten Tradition, jährlich eine Organisation zugunsten von Jugendlichen zu unterstützen, hat der WVBU in diesem Jahr eine Spende an die Stiftung Patouch ausgerichtet.

Die Mitglieder wurden zudem über erste Details zum Programm informiert, mit dem der Verband sein 65-jähriges Jubiläum im Jahr 2027 feiern wird.

Gisela Balet, die in den Ruhestand tritt und sich sechs Jahre lang im Verbandskomitee engagiert hatte, erhielt eine herzliche Anerkennung. Die Wahl von Yann Dini und Gabriel Clivaz als neue Mitglieder des WVBU-Komitees erfolgte per Akklamation. Gabriel Clivaz wird das Sekretariat übernehmen.

Auch die DB (Dienststelle für Berufsbildung), vertreten durch ihre Dienstchefin Tanja Fux, und der Dachverband BCH-FPS „Berufsbildung Schweiz”, vertreten durch seinen Vizepräsidenten Frédéric Jäkel, nutzten die Gelegenheit, um ihre Perspektiven darzulegen. Dabei betonten beide, wie wichtig die Aufrechterhaltung eines konstruktiven Dialoges und einer guten Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteuren der Berufsbildung sowohl auf kantonaler als auch auf Bundesebene sei.

Der ZMLP, vertreten durch seinen Generalsekretär Stéphane Pont, stellte die wesentlichen Themen vor, mit denen sich der Föderactivverband derzeit befasst und die das Walliser Lehrpersonal direkt betreffen. Dazu zählen insbesondere die Pflichtenhefte, die Arbeitszeit, die digitale Bildung, die Teuerung sowie die Ankündigungen des Staatsrates zum Budget 2027.

Beim anschliessenden geselligen Teil hatten die anwesenden Mitglieder Gelegenheit, sich ungezwungen über verschiedene Themen auszutauschen und eine entspannte Runde zu geniessen.

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