Vom WKV zum KAWV: Ein neues Kapitel beginnt
Am Freitag, 4. September 2026, nahm der ZMLP an der Generalversammlung eines seiner 14 angeschlossenen Verbände teil. Die Generalversammlung des Walliser Kantoniers Verbands (WKV) fand auf dem Bendolla oberhalb von Grimentz statt und war ein wichtiger Tag in der Geschichte des Verbands. Die Generalversammlung findet alle vier Jahre statt und bietet jeweils die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen. Dieses Mal war sie jedoch besonders: Der Verband erhielt einen neuen Namen, einen neuen Präsidenten und startet damit in einen neuen Abschnitt.
Aus dem WKV wird der KAWV
Die Mitglieder haben den neuen Namen an der Generalversammlung genehmigt. Aus dem Walliser Kantoniers Verband (WKV) wird der KAWV – Kantonier und Arbeiterchauffeur des Walliser Verbandes.
Mit dem neuen Namen werden die verschiedenen Berufe, die im Verband vertreten sind, besser sichtbar. Gleichzeitig werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Tag für den Unterhalt und die Sicherheit der Walliser Strassen sorgen, unter einem gemeinsamen Namen vereint.
Die Generalversammlung bedeutete auch das Ende der Präsidentschaft von Herrn Serge Bourgeois. Nach acht Jahren an der Spitze des Verbands wurde ihm herzlich für seinen Einsatz und sein Engagement für seine Kolleginnen und Kollegen sowie für den Berufsstand gedankt.

Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder Herrn Frédéric Bruchez, der bisher als Sekretär des Verbands tätig war. Er übernimmt nun die Führung des KAWV und möchte die bisherige Arbeit weiterführen und die Interessen der Kantonier und Arbeiterchauffeure im Wallis vertreten.
Anerkennung für alle, die unsere Strassen unterhalten
Im zweiten Teil der Generalversammlung war Staatsrat Franz Ruppen, Vorsteher des Departements, zu Gast, dem die Kantonier und Arbeiterchauffeure unterstellt sind.
In seiner Ansprache bedankte er sich insbesondere bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Tag für Tag für den Unterhalt der Kantonsstrassen und Autobahnen im Wallis sorgen.
Ihre Arbeit ist für unsere Mobilität sehr wichtig, wird aber oft wenig wahrgenommen. Die Bevölkerung wird meist erst dann auf ihre Arbeit aufmerksam, wenn eine Strasse gesperrt werden muss oder der Verkehr unterbrochen ist.
Dabei sorgen diese Fachleute jeden Tag dafür, dass unsere Strassen sicher und befahrbar bleiben. Sie arbeiten oft unter schwierigen Bedingungen und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Verkehrsteilnehmer sicher unterwegs sein können.
Diese Anerkennung ihrer täglichen Arbeit war für die Mitglieder des KAWV eine wichtige Botschaft.

Eine gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen
Die Generalversammlung bot auch die Gelegenheit, über die Veränderungen an der Spitze der zuständigen Dienste zu informieren.
Seit August 2025 steht Herr Sylvain Dumoulin an der Spitze der Dienststelle der Mobilität. Ab dem
1. Oktober 2026 wird auch der DGE III einen neuen Dienstchef haben. Diese Aufgabe übernimmt Herr Laurent Simon-Vermot.
Der KAWV freut sich über die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen und schätzt es sehr, dass diese die Anliegen aus der Praxis ernst nehmen. Dieser Austausch hilft, Probleme aus dem Arbeitsalltag anzusprechen und konkrete Verbesserungen zu erreichen.
Dazu gehören unter anderem eine bessere Signalisation an den Strassen, mehr Sicherheit für die Mitarbeitenden bei Arbeiten auf der Strasse, eine Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer sowie neue Weiterbildungen und Arbeitsabläufe, die zu mehr Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz beitragen.
Die Gäste
An der Generalversammlung war auch Herr Daniel Stürzinger, Direktor der PKWAL, zu Gast. Die PKWAL ist die Pensionskasse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staates Wallis.
Er stellte den Mitgliedern die neuen Möglichkeiten der Online-Plattform der PKWAL vor.
Mit diesem neuen Angebot kann jede Person auf ihr persönliches Konto zugreifen und verschiedene Berechnungen machen. Zum Beispiel kann man prüfen, wann der beste Zeitpunkt für die Pensionierung ist, welche Möglichkeiten bei einer vorzeitigen Pensionierung bestehen oder wie sich eine Auszahlung als Kapital oder als Rente auswirkt. Auch für die Finanzierung eines Eigenheims können verschiedene Berechnungen gemacht werden.
Das neue Angebot gibt jedem Versicherten eine persönliche Übersicht und hilft dabei, die verschiedenen Möglichkeiten besser zu verstehen und die Entscheidungen für die Pensionierung und Vorsorge gut vorzubereiten.
Auch der ZMLP, durch seinen Generalsekretär, Herrn Stéphane, Pont, nutzte die Gelegenheit, den Mitgliedern eine Botschaft zu übermitteln und über seine Arbeit sowie sein Engagement im Projekt EVAFO – Evaluation der Funktionen zu informieren.
Dieses Projekt könnte ein wichtiger Schritt sein, um die Entwicklung der Berufe der Kantonier und Arbeiterchauffeure besser zu berücksichtigen. Die beiden Berufe haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Aufgaben sind vielfältiger geworden. Auch die Anforderungen, die technischen Kenntnisse und die Verantwortung für die Sicherheit haben zugenommen.
EVAFO bietet deshalb die Möglichkeit, diese Entwicklung und die zunehmende Komplexität der Berufe besser sichtbar zu machen und entsprechend zu berücksichtigen.
